Advent, Gebäck, Weihnachten

Vanillekipferl dürfen in der Weihnachtszeit nicht fehlen

 

 

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Vanillekipferl sind seit Jahren schon die Klassiker bei uns in den Gebäckdosen. Die mürben Halbmonde im weißen Puderzuckermantel gehören bei uns zu den beliebtesten Weihnachtsplätzchen überhaupt. Bei Euch auch? Die Kinder meinen ja immer, die von Oma schmecken einfach am besten. Wie sie so toll gelingen wie bei Oma?

Das ist kein Hexenwerk, sondern ganz einfach: Den Teig gut kühlen, bevor man ihn formt. Auf die richtigen Zutaten kommt es an: Satt künstlichem Vanillearoma kommt bei mir echte echte Bourbonvanille in die Vanillekipferln – nur do wird´s der Kipferlgeschmack der Kinderheit! …

Wunderbar zart und mürbe – gut gelungene Vanillekipferl zergehen auf der Zunge. Doch beim Backen ist Vorsicht geboten, denn sonst zerbröseln oder verlaufen die knusprigen Vanillehörnchen. Wenn Eure Vanillekipferl zerbrechen, was meistens passiert müsst Ihr folgendes tun – Der Teig für die Vanillekipferl muss mit den Händen ordentlich zusammengeknetet werden, so dass sich alle Zutaten gut verbinden. Lasst die Vanillehörnchen außerdem nach dem Backen kurz auskühlen, ehe ihr sie vom Blech nehmt.

 

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Vanillekipferl

 

Mit einer Palette oder einem breiten Messer bugsiert ihr die Vanillekipferl unfallfrei vom Blech. Das Wälzen in Vanillezucker (bzw. Puderzucker) klappt am besten mit zwei Teelöffeln.

Der beste selbst gemachte Vanillezucker für Vanillekipferl – Eine ausgekratzte Vanilleschote in ein Schraubglas geben, etwa 100 Gramm Zucker darauf schütten, das Glas verschließen, gut schütteln und den Zucker mindestens zwei Wochen ziehen lassen: Fertig ist der selbst gemachte Vanillezucker – ganz ohne künstliche Aromen! Wichtig zum Umrechnen: 8 Gramm entsprechen einem Päckchen Vanillezucker. Wenn die Vanillekipferl noch warm im Vanillezucker gewälzt werden, haftet der Zucker am besten. So sieht das Weihnachtsgebäck auf dem Plätzchenteller besonders schön aus.

Vanillekipferl richtig lagern – Vanillekipferl könnt ihr etwa drei Wochen lagern – am besten in gut schließenden Keksdosen. Wegen ihres intensiven Aromas sollten sie aber getrennt von anderen Plätzchen, Lebkuchen und Co. aufbewahrt werden.

 

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Vanillekipferl

Zutaten für ca. 70 Stück

  • 200
 Gramm Mehl
  • 80
 Gramm Zucker
  • 175
 Gramm Butter (kalt)
  •     2
 Eigelbe
  • 100 
Gramm Mandel
  • 
Vanilleschotenmark (von 1 Vanilleschote)
  • 1
 Prise Salz
  • 10
 Päckchen Bourbon Vanillezucker oder Puderzucker

 

 Zubereitung:

Mehl, Zucker, Butterflöckchen, Eigelb, Mandeln, Vanillemark und Salz zuerst mit den Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen schnell zu einem glatten Teig verkneten.

Aus dem Teig 2 lange Rollen formen und in Frischhaltefolie gewickelt für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Den Backofen auf 180 Grad, Umluft 160 Grad, Gas Stufe 3 vorheizen. Die Teigrollen portionsweise aus dem Kühlschrank nehmen und in je 35 Scheiben schneiden. Jedes Teigstück mit den Händen zuerst zu einer Kugel, dann zu einer etwa 5 cm langen, an den Enden spitz zulaufenden kleinen Rolle formen und auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen. Dabei die kleinen Rollen zu einem Hörnchen biegen.

Ein zarter und fettreicher Plätzchenteig – wie der von Kipferln – muss immer gut gekühlt sein, damit sie gut formbar sind und beim Backen nicht verlaufen. Am besten vor dem Backen noch einmal kurz in den Kühlschrank stellen. Die Kipferln im Backofen etwa 15 Minuten backen (die Kipferln sollen hell bleiben).

Den Vanillezucker in einen tiefen Teller geben. Die Kipferln vom Backblech nehmen und noch warm mit 2 Teelöffeln im Vanillezucker wälzen. Dabei vorsichtig arbeiten, da die Kipferln sehr mürbe sind. Die Kipferln auf einem Kuchengitter ganz abkühlen lassen.

 

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Einen schöne Adventszeit wünsche ich Euch!